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08.04.2008: Familienministerin Ursula von der Leyen prämiert die FamilyXperts GmbH.

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Familienunterstützende Dienste schaffen Dividenden!

Ursula von der Leyen prämiert die zwölf besten Projekte des Programms
"Unternehmen Familie - Innovationen durch familienunterstützende
Dienstleistungen"
 

Haushaltsnahe Dienstleistungen schaffen mehr Zeit für die Familie und durch mehr Arbeitsplätze auch mehr Wachstum auf dem Arbeitsmarkt. Das zeigt ein Ideenwettbewerb im Rahmen des Programms "Unternehmen Familie - Innovationen durch familienunterstützende Dienstleistungen". Die zwölf besten Projekte haben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Robert Bosch Stiftung in Berlin ausgezeichnet. Die Sieger stehen für vorbildliche Geschäftsideen im Bereich
familienunterstützender Dienstleistungen und sollen als Best-Practise-Beispiele Schule machen.

"Familien brauchen verlässliche und flexible Unterstützung im Alltag. Deswegen wollen wir nicht nur die Angebote an Dienstleistungen rund um den Haushalt ausbauen und fördern, sondern auch die Förderung selbst einfacher und transparenter gestalten", so Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen bei der Preisverleihung. "Noch passen Angebot und Nachfrage nicht zusammen, dabei bietet dieser Markt großes
Entwicklungspotenzial. Eine aktuelle Studie zeigt, dass in diesem Sektor bis zu 300.000 neue Jobs entstehen können - wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Der Wettbewerb der Robert Bosch Stiftung setzt genau hier den Hebel an: Die zwölf Gewinner zeigen eindrucksvoll, wie passgenaue und professionelle Angebote aussehen", so Ursula von der Leyen.

Ingrid Hamm, Geschäftsführerin der Robert Bosch Stiftung erklärt, es sei bei dem Ideenwettbewerb auch darum gegangen, einen öffentlichkeitswirksamen Akzent gegen das schlechte Image solcher Dienstleistungen zu setzen. "Familiennahe Dienstleistungen werden in Deutschland noch immer viel zu oft über den Schwarzmarkt eingekauft. Das wollen und müssen wir ändern. Mit dem Programm 'Unternehmen Familie' wollen wir neue Wege für flexible und bezahlbare Angebote im legalen Geschäftsbetrieb aufzeigen."

"Unternehmen Familie" will private Haushalte als Arbeitgeber und Marktteilnehmer aktivieren und neue Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor schaffen. Ziel des von der Robert Bosch Stiftung im Juli 2007 gestarteten Programms ist es, innovative Modelle auf kommunaler Ebene zu fördern. Die zwölf jetzt prämierten Ideen haben sich im Wettbewerb gegen 410 Mitbewerber aus dem gesamten Bundesgebiet
durchgesetzt. Sie werden nun über drei Jahre mit je bis zu 150.000 Euro gefördert. Insgesamt stehen dem Programm 1,8 Millionen Fördergelder zur Verfügung, darunter auch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Die zwölf Gewinner sind:


"Wenn Preis und Qualität stimmen, dann gibt es vor allem bei Älteren und
berufstätigen Eltern eine hohe Bereitschaft, legale Dienstleistungen
rund um die Familie in Anspruch zu nehmen. Die Generation in der Mitte
trägt häufig den Großteil der Verantwortung für die jüngeren und älteren
Angehörigen im Haushalt. Sie will den Haushalt, die Kinder und die
älteren Angehörigen gut versorgt wissen, aber auch die eigenen
Lebensziele nicht aus dem Blick verlieren. Deshalb müssen wir die Suche
nach dem passenden Angebot vereinfachen. Wenn wir jetzt den Ausbau
professioneller Hilfen vorantreiben, schaffen wir nicht nur Freiräume
für gute Zeit mit der Familie. Gleichzeitig entstehen in unserem Land
auch viele neue Arbeitsplätze", so Bundesministerin Ursula von der
Leyen.

Ausgewählte Zahlen und Daten zu familienunterstützenden Dienstleistungen:
(Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesfamilienministeriums, 2008)

 

Probleme:

 

Potenziale:

 

Kontakt Wettbewerbsbüro, Indre Zetzsche (IFOK GmbH), Reinhardtstraße 58,
10117 Berlin, Tel: +49 (0)30 - 53 60 77-17, Fax: +49 (0)30 - 53 60
77-20, E-Mail: info(at)unternehmen-familie(dot)de, www.unternehmen-familie.de

Quelle: Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ).

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