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Von der Leyen will flexiblere Arbeitszeitmodelle für Eltern.

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Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, hat Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) von der Wirtschaft flexiblere Arbeitszeitmodelle verlangt. Statt auf Präsenzzeiten der Angestellten zu pochen, sollten noch mehr Firmen als bisher sich nach den Bedürfnissen ihrer Mitarbeiter richten. Außerdem müssten Eltern auf flexible Angebote der Kinderbetreuung
zurückgreifen können, sagte die Ministerin am Freitag in Hannover. Dort gab es ein Treffen der Initiative «Lokale Bündnisse für Familie». Bundesweit existieren inzwischen 530 solcher Bündnisse, in denen sich unter anderem Kommunen und Vereine engagieren.

Von der Leyen betonte, wie wichtig eine familienbewusste Arbeitswelt sei. Familien müssten die Möglichkeit haben, notwendige Aktivitäten wie das Fahren der Kinder zum Sportverein oder die Nachmittagsbetreuung an lokale Dienstleister zu delegieren. Auf diese Weise entständen familienfreundliche Strukturen. Eltern würden zusätzlich entlastet und könnten beide arbeiten gehen. Dies sei eine
Grundbedingung, um Armut vorzubeugen.

Bei den lokalen Familienbündnissen schaffen Eltern lokale Netzwerke, die es ihnen ermöglichen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Dabei nutzen Bündnisse unter anderem das Potenzial von älteren Menschen, die mehr Zeit und ein hohes Maß an Lebenserfahrung haben. In Wiesbaden etwa richtete das lokale Bündnis
die Großelternvermittlung «Enkel dich jung» ein, in der «Wunschomas und -opas» bei Bedarf die Kinderbetreuung übernehmen.

Pressemitteilung Bundesministerium für Familie

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